Ohne Mampf kein Kampf!


Am 12. April 1984 startete auf der Startbahn-West das erste Flugzeug. Jahrelange heftige Auseinandersetzungen gegen den Bau der Bahn waren vorausgegangen. 2014 treffen sich alte und neue ProtestlerInnen im Mörfelden-Waldorfer Rathaus für einen Rückblick und ein Wiedersehen.

Eigentlich haben sie nichts zu feiern. Der Frankfurter Flughafen frisst sich unaufhaltsam in die Region. Wie haben die Ehemaligen die immer wieder auszuhaltenden Rückschläge im Kampf gegen den ungehemten Ausbau des Flughafens verkraftet? Bei dem Jubiläum tauschen sie Erinnerungen an frühere Kämpfe und Niederlagen aus. Was haben die körperlich nicht mehr besonders belastbaren WegesgefährtInnen von damals zu erzählen? Bei den Auseinandersetzungen ging die Staatsgewalt in den 1980-ger Jahren mit großer Härte und Rücksichtslosigkeit auch gegen offensichtlich friedliche Bürger vor. Was haben sie persönlich dabei erlebt und ausgehalten?
Ein Modellbauer, schon als Jugendlicher an der Startbahn dabei gewesen, stellt eine Modelllandschaft, ein sog. Diorama, zu den Auseinandersetzungen an der Mauer vor. Was will er mit seiner „Ästhetik des Widerstands“ bei den BetrachterInnen auslösen?

Wir sehen Ausschnitte aus der Beamer-Show mit Bildern von Walter Keber, der die Proteste bis heute unermüdlich fotografisch begleitet.

Zu Wort kommen

Sonja Schmädig, Demonstrantin gegen die Startbahn-West
Käthe Raiss (Küchenbrigade – Startbahn-West)
Dina Scherber (Küchenbrigade – Startbahn-West)
Matthias Schmeier (Modellbauer)

Die Küchenbrigadistinnen erzählen aus ihrem Alltag in der Widerstandsküche.





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